Neben Fragen zur beruflichen Integration von zugewanderten Menschen stand ein ganz wichtiges Thema im Mittelpunkt der Veranstaltung:

Häuliche Gewalt in binationalen Ehen – unter Berücksichtigung der Aspekte „Aufenthaltsrechtlicher Ängste“ und „Angst vor dem Verlust des Sorgerechts des eigenen Kindes“

Wichtig für alle Migranten/ innen mit ausländischem Pass:
– die Botschaften sind immer zum Schutz ihrerStaatsangehörigen da – bei Gewalt gegen sich selber kann man sich immer bei seiner Botschaft melden. Sie werden immer heflen, unabhängig der aufenthaltsrechtlichen Fragen. Der Aufenthalt ist Thema der deutschen Ausländerbehörde, das interessiert in diesem Fall die Botschaft nicht.

– in Berlin gibt es die Gewaltschutzambulanz. Dies ist ein Angebot für Gewaltopfer, um Verletzungen rechtsmedizinisch untersuchen und dokumentieren zu lassen, auch ohne polizeiliche Anzeige und kostenfrei. https://gewaltschutz-ambulanz.charite.de/ambulanz

– Berlin hat u.a. mit dem Xochicuiatll e.V. www.xochicuicatl.de/language/es/home-3/ und mit dem Frauenzentrum S.U.S.I. www.susi-frauen-zentrum.com tolle spanischsprachige Einrichtungen, die betroffenen Frauen in ihrer Muttersprache zur Seite stehen.

Themen der Häuslichen Gewalt und der damit verbunden physischen und psychischen Instabilität beeinflussen leider auch immer wieder unsere Arbeit der beruflichen Orientierung und Personalvermittlung.Deswegen sind wir dankbar über das Engagement der Botschaft, die Einladung an uns und das damit verbundenen Vertrauen.

Muchas Gracias!